Warum Pausen und Ruhe so wichtig sind

Es ist etwas ruhiger geworden, was meine Beiträge, wie z.B. geführte Online Meditationen oder Blogs angeht. Ich habe mir tatsächlich erlaubt eine ruhigere Phase einzulegen. Mein Online Yoga hat in den letzten Wochen total geboomt, vor allem während des Lockdowns. Doch jetzt ist es etwas ruhiger geworden. Die meisten meiner Kunden/innen, bewegen sich jetzt lieber wieder draussen, im Freien bei schönem Wetter…das verstehe ich total. So geht es mir auch. Ich geniess es draussen zu sein, mit meiner Familie und Freunden. Das tolle Wetter, die Natur und auch das zurück gewonnene Freiheitsgefühl – alles lockt nach draussen.

Und diesen Change – oder anders gesagt – diese etwas ruhigere Zeit, was meine Tätigkeiten und mein Angebot angeht, habe ich dann auch für mich genutzt und auf Werbung für mein Online Yoga, Aufträge für Life & Health Coaching sowie neue Meditationen und das erfassen von Beiträgen verzichtet bzw. einfach etwas heruntergefahren.

Am Anfang hat sich das schon etwas komisch angefühlt. Ich bin ja eher die Macherin, Ruhe und still sitzen ist für mich ein Fremdwort – es macht mir Spass Content zu produzieren und mit Kunden/innen zusammen zu arbeiten. Das ist meine Passion und dann bin ich im FLOW: etwas zu Erschaffen, zu Gestalten, etwas Beizutragen, Coachings, Yoga zu unterrichten und dann das Gefühl, wenn ich in die zufriedenen Gesichter nach einem Coaching oder einer Yogastunde blicke oder ein Projekt erfolgreich abgeschlossen ist…UNBESCHREIBLICH.

Aber gerade aktive und kreative Menschen benötigen Pausen – Pausen, um den Blick mal wieder nach innen zu richten. Pausen, um zur Ruhe zu kommen und auf die innere Stimme und die eigenen Bedürfnisse zu hören. Meistens geht das nämlich unter im pulsierenden Alltag. So auch bei mir. Da bin ich ganz ehrlich.

Klar, ich meditiere regelmässig, ich praktiziere Yoga täglich, habe meine Routinen. Es kommt allerdings selten vor, dass ich länger als 30 Minuten vor dem TV abhänge oder einfach irgendeinen Quatsch mache was nicht mit Arbeiten oder einer meiner Routinen zu tun hat. Tatsächlich hat es meistens etwas mit Projekten, Visionsarbeiten oder Content zu tun. Ich erlaube mir irgendwie nicht, einfach mal nichts zu machen. Für mich ist es irgendwie als sinnlos abgestempelt. Und doch, wenn ich dann einen schwachen Moment habe und eine lustige TV Show anschaue, oder einfach mal ein spannendes oder amüsantes Buch lese – stelle ich fest, wie gut das tut mal die Seele baumeln zu lassen. Das hat nichts mit sinnlos zu tun, sondern mit erlauben.

Kleiner Exkurs: Lachen bewirkt etwas mit deinem Geist und Körper. Durch das Lächeln bekommt dein Gehirn positive Signale und wird leistungsfähiger. Während du lächelst, lernst du leichter und schneller und merkst dir die aufgenommenen Informationen deutlich besser. Während Endorphine freigesetzt werden, wird die Ausschüttung der Stresshormone Cortisol und Adrenalin in deinem Körper unterdrückt. Es beugt also auch Burn-Out vor und steigert deine Kreativität und fördert auf einfache Weise einen gesunden Lebensstil. Die kurzzeitigen Veränderungen in deinem Hormonhaushalt können so stark sein, dass sie helfen deine Anspannungen und allfällige Schmerzen lindern. Und, sogar dein Immunsystem wird durch das Lachen angeregt.

Und ja, ich persönlich höre immer lauter diese Stimme in mir – die da sagt: gönn dir mal eine Pause, geniess die Ruhe, nimm es locker und vertraue darauf, dass alles zur richtigen Zeit kommen wird…und das wird es, da bin ich mir ganz sicher.

  • Stellst du solche Momente auch an dir fest?
  • Momente, an denen deine innere Stimme dir etwas mitteilen möchte?
  • Hörst du auf diese Stimme?

Ich wünsche dir eine tolle Sommerszeit und schenk dir öfters mal ein Lächeln!

Namasté

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