My Ride

No Fake. Just reality!

Heute geht es mal um eine wahre Story. Eine Story über mich. Mein Leben. In kleinen Episoden geschildert. Als Anregung oder als Abschreckung 😉 Mir ist nur wichtig, dass du weißt, das Leben ist nicht immer geradlinig, sondern verläuft wie eine zackige Kurve – nach unten und dann wieder nach oben. Mit dem Ziel dich kennen zu lernen und immer mehr zu dir zurückzufinden…denn irgendwo auf deiner Reise hast du etwas vergessen: DICH.

Also, wenn ich dich nicht interessiere, dann brauchst du auch gar nicht erst weiterlesen…nutze die Zeit dann lieber für etwas anderes 😉

Meine Story

Ich wollte schon lange einen Einblick über meinen persönlichen Weg geben. Inzwischen hat sich nämlich so vieles verändert, dass etliche meiner alten Bekannten, die mich schon lange nicht mehr gesehen und gesprochen haben, sich wirklich überrascht geben, wenn sie mich treffen. Ich sehe das als «Mission completed» an. Also, als meine persönliche Erfolgsstory. Ich bin einen wirklich langen und weiten Weg gegangen inklusive vielen Umwegen. Inzwischen geniesse ich es.

Etwas ausholen muss ich aber schon, damit du mitkommst. Falls du mich nämlich noch nicht so lange kennst, fehlen dir wesentliche Puzzleteile aus meinem Leben und den dazugehören Phasen und Episoden.

Sweet Seventeen und was danach alles folgte

Angefangen hat alles als ich ca. 17 Jahre alt war. Bis dahin war meine Kindheit schön, wohlbehütet, keine grossen – mir bewussten – Ereignisse.

DER AUSLÖSER.

Mit 17 Jahren hat mich meine grosse erste Liebe mit einer Freundin (danach war sie es natürlich nicht mehr) betrogen. Das war eine ganz miese Nummer für mich. Viele Emotionen kamen da zusammen. Und dann noch Mitten in meinen Revoluzzer-Teenager-Jahren. Das war damals kein guter Gefühls-Cocktail für mich. 

Was ist danach passiert? Irgendwie hat dieses ganze Beziehungsdrama in mir einiges ins Rollen gebracht. Und eine alte Wunde (oder waren es Erinnerungen?) an die Oberfläche gebracht. 

Heute weiss ich, dass es der sog. FSE  – Finale Sensitive Event  – ein Fachbegriff aus der Hypnose, war. Also, dann wenn ein innerliches Problem als Symptom sichtbar wird, ohne die eigentliche Ursprungs-Ursache (Initiale Event) zu wissen sondern den aktuellen Anlass als Ursache sieht.  

Wie äusserte sich das bei mir? Nach dem Beziehungsaus, dem Gefühl des Verlassen- und Betrogenwerdens, das Gefühl von Einsamkeit und noch dazu ein angekratztes (wahrscheinlich schon mehr als das) Selbstbewusstsein, äusserte sich mein Symptom in einer Ess-Krankheit – ein Mix aus Fresssucht & Bulimie. Das war mega schlimm für mich.

Heute kann ich es als einen wichtigen Scheidepunkt in meinem Leben sehen – und es folgen noch mehrere dieser Scheidewege. Heute weiss ich auch, das ist das Leben

Die Folgen? Enorme Gewichtszunahme. Mein Selbstbewusstsein im Keller. Scham. Ich fühlte mich nicht mehr in meiner eigenen Haut wohl. Meine Familie war überfordert mit mir und meinen Eskapaden. Verständlich. Irgendwie. Nur leider fühlte ich mich dadurch noch mehr allein gelassen.

Es folgten ein Schulabbruch in der 12 (!!!) Klasse kurz vor dem Abitur. Ich arbeite dann in einer Fabrik für ein halbes Jahr bis ich dann an eine andere Schule in einer anderen Stadt kam – ich konnte die Gesichter meiner alten Schulfreunde, meines Ex-Freundes (der am gleichen Gymnasium war) einfach nicht mehr ertragen. Es war wie ein kleines Dorf und alle wussten irgendwie alles über einen. Mein Weg da rauszukommen bedeutete FLUCHT.

Ich holte mein Abitur an einem anderen Ort nach. Andere Gesichter. Andere Umgegbung. Mehr Grossstadt-Feeling. Die neuen Schulfreunde kannten mich dann auch nur so, wie ich eben aussah. Meine Vergangenheit war ihnen nicht bekannt, ausser ich erzählte ihnen davon. Das befreite mich irgendwie. Und sie liessen mich auch in Ruhe. Weg von einem mathematisch-naturwissenschaftlichen Abschluss hin zum Fachabitur in Pädagogik und Psychologie. Letzteres genau mein Thema, wie sich heute rausstellt (ein Hoch auf die Intuition) Wer aber denkt ich bin dem treu geblieben der täuscht sich (man sollte nur auf seine Intuition hören!).

Kleiner Einwurf: Ich bin wirklich eine ganze Menge an Umwegen gegangen. Alles gut in der Retroperspektive. 

Nach dem Abitur liess ich mich wieder mehr vom Aussen lenken und leiten. Es waren einfach immer noch zu viele Unsicherheiten in mir drin. Die Essstörung begleitete mich auch noch eine ganze Weile. Immer wieder Rückfälle. Leider.

Inzwischen hatte ich auch mit Rauchen begonnen. «Soll ja den Stoffwechsel anregen» und «Man kann mit Rauchen abnehmen». Was für ein Schwachsinn. Und ehe man sich versieht, BOOM abhängig von Zigaretten und immer noch die Esskrankheit & der dicke Körper mit einem unklaren Geist.

Irgendwann kam dann auch noch der Alkohol dazu. Betrunken auf jeder Party. Zu jedem Anlass. Null Kontrolle mehr.

Einer meiner Wendepunkte

Irgendwann – DANKESCHÖN – kam ich zu einer Hypnose Therapeutin während der Behandlung meiner Esskrankheit. Und was für ein Erlebnis. Ich hatte eine Art «Abreaktion», wie ein Geistesblitz, der dich während der Hypnose direkt in ein VERGANGENES Trauma schickt (sofern du etwas Traumatisches erlebt hast versteht sich), es dich nochmals mit all den Emotionen, Ängsten etc. durchleben lässt…das war im Nachhinein eine Befreiung. So viel alter gegärter Juice ging da aus meiner Innenwelt mit raus…

Erleichterung. Freiheit. Klarheit.

Das Trauma: Ich bin als Kind beinahe mal ertrunken. Wurde von einem Fremden aus dem Wasser gezogen und gerettet. Meine Eltern nicht zur Stelle. Bis sie da waren, verging gefühlt eine halbe Ewigkeit und ich habe alles schon irgendwie selbst «verarbeitet». Als ca. 5-Jährige. Hier haben sich zum ersten Mal die Gefühle Allein sein, Todesangst, Kontrollverlust, Ohnmacht usw. in meinem Körper gespeichert und festgesetzt. Das Erlebnis wurde vergessen, meine Eltern haben es auch nicht weiter thematisiert. Klar, sie haben das meiste verpasst und meinten es einfach gut, indem man einfach nicht weiter darüber spricht.

So hat ein Erlebnis mich als Kind bis in meine Gegenwart in meine Gedanken, Emotionen und Entscheidungen geprägt. Ähnliche Erlebnisse haben ähnliche Emotionen ausgelöst, diese Emotionen haben ähnliche Gedanken verursacht. Meine Entscheidungen und Handlungen dadurch beeinflusst und so mein Leben bestimmt. Unterbewusst. Bis zu dem Tag meiner Hypnose. 

Es war nicht so, dass dann hinterher alles rosig war. Puff alle Probleme weg. Aber ich wurde mutiger. Entschied etwas zu ändern. Meinen Weg zu gehen. IT habe ich studiert, etwas «Gescheites» halt und nicht wie innerlich geträumt: Medien-Design oder Psychologie. Der Entscheid in die Schweiz zu gehen nach dem Studium war das Beste was ich habe tun können. Alleine. Dort blieb ich auch. Bis heute. Seit 2004.

Ortswechsel

Ich bin nach ein paar Jahren Maschinenbau im idyllischen Aargau in einer Schweizer Grossbank in Zürich gelandet. Hatte von dieser reichen und schönen Welt keine Ahnung. Es war aber wichtig für meine persönliche Entwicklung. Ich habe auf dem Weg viele interessante Persönlichkeiten kennen gelernt. Inspirierende Führungskräfte. Ich blieb dieser Branche bis 2020 treu. 

Geraucht und getrunken habe ich immer noch an Weekends, naja es fing meistens donnerstags an – bis Sonntag zur After Hour. Irgendwie hat es auch gepasst. Der Druck der Arbeit und dieses Stadtleben war für mich anfangs überwältigend.

Dann wollte ich aber nicht mehr. Ich war müde von Parties. Berlin, Ibiza und Zürich selbst waren meine Elektromekkas zu dieser Zeit.

Love of my Life

2007 lernte ich meinen jetzigen Mann kennen. Das krasseste Gegenteil von mir was man sich vorstellen kann. Im Nachhinein auch einer meiner besten «Lehrer». Was haben wir uns anfangs gezofft. Ich Partynudel. Er gediegen & ruhig. Es war trotzdem wieder so eine Weggabelung. Und ich entschied mich richtig. Diese Partnerschaft entwickelte sich in den letzten 15 Jahren zu einer Bonnie & Clyde; Romeo & Julia, einem Partners in Crime Beziehung – einfach gesagt: wir sind ein starkes Team. Auch wenn es am Anfang etwas holprig war. Es war meine persönliche Heilung. Mein Weg. 

Raus aus der Essstörung. Weg vom überirdischen Alkoholkonsum. Zero Toleranz gegenüber einer Zigarette und Rauchern 😉

Raus aus der Komfortzone

Eine letzte grosse Aufgabe hatte ich aber noch. Beruflich. Dort lernte ich von Kindesschuhen an: man muss immer viel Geld verdienen, einen guten (ehrlichen) Beruf haben und eine Karriere machen. Das bringt Glück und Ansehen. 

Pustekuchen!!!

Ich war gestresst. War müde. Ausgelaugt. Als dann unser Sohn das Licht der Welt erblickt hat, haben wir als Familie zwar schon ein paar coole Sachen gemacht: nach USA ausgewandert für ein gutes Jahr, ein eigenes Ferienhaus in Florida, mit dem Bulli quer durch USA, usw. Ja wir teilen etwas gemeinsam, die grosse Liebe gegenüber dem LAND USA. 

So sind wir immer mal wieder «ausgebrochen» aus dem Hamsterrad. Aus dem Alltag. Aus dem was man/frau doch eigentlich zu tun hat: nämlich wie man so schön im amerikanischen sagt. Zu «hustlen»

Aber wir sind auch immer wieder zurückgekehrt nach einer Weile. Vor allem ich. 

Ehrgeiz. Ego. Existenz. 

Ja auch etwas Verbissenheit, Stolz und ganz klar Zielstrebigkeit. Das war so mein Ding. Hell yeah. 

Am Schluss wog ich 53 kg ( als ich noch die Essstörung hatte, war ich mal bei 80kg). Wenig Schlaf und 1-2 Gläser Wein als Stressabbau waren dann schon wieder die Regel. 

Neue Wege

2020 kam dann der finale Turn. Ich habe natürlich davor schon das ganze Wissen aufgesaugt, was nötig war, und Erfahrungen in Form eines kleines Side-Businesses aufgebaut.

Es war viel Arbeit, aber es war auch Fun: Fachliteratur, Ratgeber, Erfahrungsberichte, Studien, Biographien habe ich verschlungen. Zusätzliche Ausbildungen, ein weiteres Studium, und Zertifikatskurse abgeschlossen. Und tolle Vorbilder, die mich inspiriert haben.

Ich wollte parat sein, wenn es soweit ist. 

Der Sprung raus aus meiner Komfortzone – die nicht gesund war für mich – rein in das Ungewisse und Unbekannte. 

Heute nenne ich es: ABENTEUER 

Seit 01.01.2021 habe ich meine eigene Firma. Ich begleite Frauen ab ihren 30+ Jahren als Coach. Biete Hypnose Therapie an für alle, die etwas tiefgründiges verändern wollen. Und Yoga für alle, die mein dreidimensionales Angebot schätzen und suchen.

KÖRPER, GEIST & SEELE.

Ich habe viele persönliche Träume in die Realität umgesetzt. Mit meinem Mann unser gemeinsames Familien-Leben aufgebaut und uns verwirklicht. Unserem Sohn gefällt alles was wir anstellen. Er ist immer dabei.

Heute sage ich gegenüber meinen Klientinnen in meinen Yoga Stunden, im Coaching aber auch vor einer Hypnose: Es lohnt sich die eigene Komfortzone zu verlassen.

ALWAYS.

Es ist nicht immer einfach. Es wird Hindernisse geben. Es wird anstrengend. Es wird emotional. 

ABER: es ist wird auch GEIL. Weil es immer FÜR DICH ist.

Ich hoffe, dass dich meine Story etwas bewegt oder inspiriert hat. Es ist niemals zu spät NEU anzufangen. 

Mein Geschenk an Dich.

Abschliessend stelle ich dir noch eine Frage. Es ist eher ein Geschenk. Ich verwende eine ähnliche Übung, noch viel tiefergehend, in meinen Coachings. In den aller meisten Fällen ist es für meine Klientinnen ein Eye-opener. Also los gehts:

Stell dir vor du feierst deinen 90igsten Geburtstag und reflektierst dein wunderschönes Leben, welches du hattest: 

  • Auf was möchtest du zurück blicken? 
  • Welche Menschen haben dich in deinem Leben begleitet und positiv beeinflusst? 
  • Was waren deine 5 grössten Träume, die du realisieren konntest? 
  • Was waren deine wichtigsten und schönsten Erinnerungen?

Und dann fange heute, am besten gleich JETZT noch damit an ins Handeln zu kommen. Damit du deinen 90igsten Geburtstag genau mit diesen Menschen und Erinnerungen feiern kannst.

Jeder Tag ist wie ein neues Leben. Deine Chance auf einen Neuanfang. Mit was wirst du heute noch beginnen? Mit was wirst du aufhören?

Peace, Love & Namasté  

Wenn du kurz vor einem Burn-Out bist, an negativer Verstimmung leidest oder gerade sehr ziellos durchs Leben gehst, dann mach den nächsten Schritt und geh endlich los für DICH. Ich unterstütze dich gerne!Deine persönlich Anfrage an mich


P.S: Teile gerne diesen Artikel, wenn er für andere Leser*innen spannend sein kann und hinterlass mir doch ein Feedback!

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2 Antworten auf „My Ride“

    1. Hallo liebe Sabine, es freut mich, dass dich meine Geschichte auf eine Weise berührt – genau da zielt meine Geschichte auch hin: sei mutig, zeig dich und folge deiner inneren Stimme und vertraue dem Leben. Wenn du dich versteckst, verpasst jeder die Chance DICH wirklich kennen zu lernen. Wenn du dich aufgibst, lebst du nie wirklich und vor allem erkennt keiner, nicht mal du selbst, wie wertvoll und einzigartig du eigentlich bist.

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