MAY THE FORCE BE WITH YOU

Wie lange brauchst du, bis du etwas veränderst? 

Im Prinzip geht es uns allen gleich… obwohl wir nicht 100% zufrieden sind mit etwas, sei es eine wiederkehrende Situation, sei es im Job, in der Partnerschaft, mit sich selbst, mit einer anderen Person, verharren wir in diesem Zustand. Irgendetwas hält uns zurück, sofort dieser unangenehmen Situation oder Gefühl zu entkommen…warum ist das so? Und, habe ich hier jetzt quatsch geschrieben, und du denkst dir, hey neeee, ich sag sofort was oder ändere sofort was, wenn mich was nervt, stört, ärgert, frustriert,…..

Und, ist das so? Oder gehörst du – und ich schliesse mich da mit Nichten aus – auch zu dem Tribe der „Geduldigen, alles Übersich-ergehen-lassenden….“ bis es dann irgendwann in dir zu brodeln anfängt und ein Gefühl der Frustration, Ärger, Verzweiflung, Traurigkeit ausbricht?

Das Ding ist folgendes….klar soll man nicht seiner ersten Reaktion nachgeben, das machen Kleinkinder und Babys, die sind da super drin – ich spreche aus Erfahrung 🙂 Nur wir Erwachsene, wir sind ja meistens im sogenannten Erwachsenen-ICH (irgendwann gehe ich da auch mal näher drauf ein) und da hat man sich zu “be-herrschen“. Haha. Ja, das heisst so viel wie, man bekommt nicht gleich einen Wutanfall oder bricht gar in Tränen aus. Nun ist es aber so, dass alles bei Erwachsenen mit einem Gedanken anfängt, dieser löst das Gefühl aus, dieses bestimmt dein gesprochenes Wort, was irgendwann zu einer Handlung führt. Diese Handlung wird irgendwann eine Gewohnheit und bähm, schon formt sich dein Charakter.

Soll heissen, wenn du zum Beispiel nicht mehr glücklich in einer Partnerschaft bist, diese aber schon ein paar Monate oder Jahre andauert, ist natürlich eine Reaktion aus dem Affekt nicht die Beste. ABER, ein Ausharren eben auch nicht. Und schon gar nicht, wenn es dir immer schlechter dabei geht. So etwas wie Intuition oder Bauchgefühl gibt es auch noch, leider spüren es die meisten von uns nicht mehr und wenn doch, kommen da die Gedanken auf, die viel mächtiger sind als die Intuition. 

Hinterfrage dich mal, wie schnell triffst du Entscheidungen? Was muss alles davor passieren, bis du eine Entscheidung fällst? Und solltest du sie – ich nehme mal an gedanklich – gefällt haben, wie lange braucht es, bis du sie in die Tat umsetzt? Folgst bzw. achtest du noch auf deine Intuition bzw. dein Bauchgefühl?

Ich habe ja oben den klassischen Weg von einer Reaktion angesprochen, beginnend mit einem blossen Gedanken auf eine Situation und was danach für ein Rattenschwanz folgt. Zur Wiederholung: Erst der Gedanke, dann das Gefühl, dann das Wort, dann die Handlung, dann oftmals die Angewohnheit auf immer den selben Gedanken mit dem selben Gefühl zu reagieren und et voila – Endlosschleife und du bist gefangen…

Im Yoga spricht man von Chanti, die innere Stimme, deine Gedanken…die können, wenn dir das nicht bewusst ist, mit dir durchgehen. Und obwohl der Tag eigentlich gut anfing und es nichts bestimmtes gab, kann die Welt untergehen – DU kannst die Welt untergehen lassen, allein mit deinen Gedanken…. kannst du mir noch folgen? 🙂

Nun, zu meiner Anfangsfrage – wie lange brauchst du, bis du etwas veränderst?

Um dir über deine Gedanken bewusst zu werden, hilft z.B. Meditieren… du lernst, dass deine Gedanken nicht DU sind. Gedanken sind deine Erfahrungen, Erlebnisse, Glaubenssätze, Erziehung, …. aber DU bist nicht Deine Gedanken!

Werde dir darüber im Klaren und du wirst bei Entscheidungen ziemlich schnell Klarheit finden – also, ob alles gut ist so wie es ist oder ob du tatsächlich etwas ändern musst.

In diesem Sinne, let‘s flow und namaste 🙏🏼 

P.S. Und achte mal in den nächsten Tagen auf deine Intuition! 🙂

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