Die Wichtigkeit von Pausen: Wie ich durch Krankheit erkannte, wieder einfach zu sein

In den letzten Wochen war ich krank. Es begann mit einem leichten Unwohlsein und Grippe-ähnlichen Symptomen, dass sich schnell in eine für mich ernstere Erkrankung verwandelte, die mich zwang, mehrere Tage im Bett zu verbringen. Anfangs fühlte ich mich frustriert und unproduktiv. Ich wollte meine Aufgaben erledigen und meine Verpflichtungen erfüllen, aber mein Körper sagte mir deutlich, dass er eine Pause brauchte.

Während dieser erzwungenen Ruhezeit wurde mir klar, wie selten ich mir wirklich Zeit nehme, um einfach nur zu sein. Ich bin also selbst mal wieder in die Falle vom «Hamsterrad» getreten und habe trotz meiner Erfahrung als Coach und Expertin in Achtsamkeit total verhängt meine eigenen Geheim-Rezepte für mich anzuwenden. Der Alltagsstress, Familie, Projekte und grosse To-Do Listen nehmen uns den (Frei-) Raum, um bewusst inne zu halten, zu reflektieren, zu entspannen, zu meditieren oder Yoga zu praktizieren…letztere Auflistung beinhaltet nämlich schon mal richtig starke Tools, um bewusst eine Pause zu erleben und wieder Energie zu tanken.

Unser hektischer Alltag lässt oft wenig Raum für Pausen und bewusste Entspannung. Doch genau diese Zeiten der Ruhe sind entscheidend für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Meine Krankheit hat mich daran erinnert, wie wichtig es ist, regelmäßig innezuhalten und auf meinen Körper und Geist zu hören.


Ich habe dir (und mir ) deshalb nochmals fünf Tipps für mehr Achtsamkeit und Entspannung im hektischen Alltag aufgelistet:

Tägliche Achtsamkeitspause einplanen: Nimm dir jeden Tag bewusst Zeit, um für ein paar Minuten innezuhalten. Ob es nun fünf Minuten Meditation am Morgen, ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause oder ein paar tiefe Atemzüge vor dem Schlafengehen sind – diese kleinen Pausen können Wunder wirken und dir helfen, dich zu zentrieren und zu entspannen.

Bewusstes Atmen: Oft atmen wir flach und unbewusst. Nimm dir mehrmals am Tag die Zeit, bewusst tief ein- und auszuatmen. Dies hilft nicht nur, Stress abzubauen, sondern versorgt deinen Körper auch mit mehr Sauerstoff, was zu einer besseren Konzentration und einem gesteigerten Wohlbefinden führt.

Digitale Detox-Zeiten einführen: Setze dir feste Zeiten am Tag fest, an denen du auf deine digitalen Geräte verzichtest. Schalte dein Smartphone aus, meide soziale Medien und gönne deinen Augen und deinem Geist eine Pause von der ständigen Reizüberflutung. Diese Zeiten der digitalen Entgiftung können helfen, Stress abzubauen und die Achtsamkeit zu fördern.

Achtsames Essen: Statt hastig zu essen, nimm dir die Zeit, deine Mahlzeiten bewusst zu genießen. Versuche mal, ob du jede Zutat schmecken kannst. Kaue langsam und konzentriere dich auf den Moment. Achtsames Essen kann nicht nur die Verdauung verbessern, sondern auch zu einem gesteigerten Genuss und einem besseren Bewusstsein für die eigenen Ernährungsgewohnheiten führen.

Regelmäßige Bewegung einbauen: Bewegung ist ein großartiger Weg, um Stress abzubauen und den Geist zu klären. Es muss nicht immer ein intensives Workout sein – auch ein Spaziergang, sanftes Yoga oder Stretching können viel bewirken. Integriere Bewegung bewusst in deinen Alltag, um Körper und Geist in Einklang zu bringen.


Durch meine krankheits-bedingte Auszeit wurde mir wieder bewusst, wie wichtig es ist, sich regelmäßig Zeit für Pausen und Achtsamkeit zu nehmen. Diese bewussten Momente der Ruhe helfen nicht nur dabei, Stress abzubauen und sich zu entspannen, sondern fördern auch wieder dein allgemeines Wohlbefinden und Lebens- und SCHLAF(!!!)-Qualität. 

Integriere diese Tipps – wenigstens ein paar davon – in deinen Alltag und erfahre selbst, wie kleine Veränderungen Großes bewirken können.

Hast du dir heute schon eine Pause gegönnt? Plane doch ganz bewusst über die kommende Woche, wann und wie du dir eine kleine Auszeit von deinem Alltag nehmen möchtest.

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